Zusammenarbeit in der Region Mitte
Die Zusammenarbeit der sechs Gemeinden in Bielefeld-Mitte und die damit verbundenen Veränderungen beschäftigen uns derzeit intensiv. Um Sie darüber regelmäßig auf dem Laufenden zu halten, wird Sandra Sieraad künftig in jeder Ausgabe der Gemeindezeitung über die aktuellen Entwicklungen berichten. Die Idee dazu entstand bei einem unserer letzten Gemeindegespräche. Als ausgebildete Journalistin begleitet Sandra den Prozess von außen: Sie gehört selbst nicht zu den beteiligten Gesprächsrunden, spricht aber mir Nora Göbel, Karla Wessel und mit weiteren Verantwortlichen aus den Gemeinden und fasst die wichtigsten Informationen für Sie zusammen.
Regionalisierung Kirche Mitte
Ein Überblick
Die evangelischen Gemeinden in der Region Bielefeld Mitte sind im Umbruch: Aus sechs Gemeinden soll eine werden. Bis zum Sommer 2026 muss die Planung stehen, was ab 2027 umgesetzt wird. Sechs Gemeinden und ihre Kirchen, das sind: die Dietrich-Bonhoeffer-Kirchengemeinde Bielefeld (Matthäuskirche), die Altstädter Nicolaikirchengemeinde, die Ev.-Reformierte Kirchengemeinde Bielefeld (Süsterkirche), die Lydia-Kirchengemeinde (Johanniskirche), die Martini Kirchengemeinde Bielefeld Gadderbaum und die Neustädter Marien-Kirchengemeinde.
Was passiert aktuell?
Sechs Presbyterien haben sich zu einer Steuerungsgruppe zusammengeschlossen, die wiederum Arbeitsgruppen zu den wichtigsten Themen der Gemeindearbeit koordiniert: Aufgaben und Angebote, Finanzen, Gebäude, Gottesdienste, Leitung und Organisationsformen, Öffentlichkeitsarbeit sowie Personalplanung. In all diesen Feldern wird es Veränderungen geben: So wird es statt heute acht dann nur noch drei Pfarrstellen geben, unterstützt durch interprofessionelle Teams mit z.B. Pädagog*innen.
Mit „Konfis in the City” startet im Juli der erste gemeinsame Konfirmationskurs aller sechs Gemeinden für die Konfirmationen im Frühjahr 2027. Zusätzlich gibt es bereits seit letztem Jahr einmal im Quartal ein Treffen für alle Interessierten, die sich in die Regionalisierung einbringen wollen, abwechselnd an den sechs Standorten.
Wie kam es zur Regionalisierung?
„Die Regionalisierung ist ein strategischer Schritt, um die kirchliche Arbeit in Bielefeld Mitte zukunftsfähig zu gestalten und den veränderten Rahmenbedingungen gerecht zu werden“, fassen es die beiden Pastorinnen der Gemeinde, Karla Wessel und Nora Göbel, zusammen. Die Regionalisierung ist Teil einer gesamtdeutschen Entwicklung, die schon seit mehreren Jahrzehnten anhält: Gebäude und Gemeinden sind entstanden, als die Kirchen noch mehr Mitglieder zu verzeichnen hatten. 2021 gab die Synode mit dem Projekt „Aufbruch 2035“ den Anstoß für die aktuellen neuen Zusammenschlüsse der Bielefelder Gemeinden.
Sandra Sieraad
Nächster Termin:
Regionales Gemeindetreffen für alle Interessierten am Mittwoch, 27. Mai 2026 von 19.00 bis 21.00 Uhr in der Süsterkirche, Güsenstraße 22.
Aktuelle Informationen finden Sie auf unserer Startseite .
Sie möchten auch per Email über Änderungen, Veranstaltungen und Angebote informiert werden? Dann abonnieren Sie unseren Newsletter mit einer Email an das Gemeindebüro.