Ev. Dietrich-Bonhoeffer-Gemeinde Bielefeld Matthäuskirche

Unser Namensgeber Dietrich Bonhoeffer

Bonhoeffer im August 1939

Bonhoeffer mit Schülern 1932

Bonhoefferportrait von Hrdlicka 1977

Statue St.Petri-Hamburg

Bonhoefferbriefmarke 1995

Bonhoefferbriefmarke 1964

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wir haben unsere Gemeinde nach Dietrich Bonhoeffer benannt, weil


-    schon eine unserer Vorgänger-Gemeinden im Stadtbezirk „Bültmannshof“ den Namen „Bonhoeffer-Gemeinde“ gewählt hat,

-    in einem weiten Bereich unserer Gemeinde viele Straßennamen an Frauen und Männer aus dem Widerstand gegen das „Dritte Reich“ erinnern: z.B. an  Dietrich Bonhoeffer, Pfr. Paul Schneider, die Geschwister Scholl, Jochen Klepper u.a.

-    Dietrich Bonhoeffer im Sommer 1933 in Bielefeld-Bethel (damals Bethel bei Bielefeld) an einem „Bekenntnis“ schrieb, das sich gegen die arische Christus-Verherrlichung der Deutschen Christen richtete und mit dem nüchternen Satz begann: Jesus war Jude.

 

Dietrich Bonhoeffer wurde am 4.2.1906 in Breslau geboren. Nach dem Umzug der Familie nach Berlin reifte in ihm im Jugendalter der Entschluss, ev. Theologie zu studieren.
Als hochbegabter Student erreichte er in kurzer Zeit Promotion und Habilitation.
Theologisch entwickelte Bonhoeffer eine auf Christus zentrierte, sozial ausgerichtete und friedensethisch vom Pazifismus beeinflusste Sichtweise, die sich dem latent immer vorhandenen und jetzt voll erstarkten Antijudaismus entgegenstellte.
Als führender Mann der Bekennenden Kirche (Leitung des Predigerseminars in Finkenwalde bei Stettin) stieß Bonhoeffer zum Widerstandskreis um Admiral Canaris. Im April 1943 wurde Bonhoeffer verhaftet. Im Gefängnis in Berlin-Tegel entstanden viele persönlich berührende Briefe, z.B. an seine Verlobte Maria von Wedemeyer und an seinen Freund Eberhard Bethge. Theologisch war manches revolutionär, was er im Gefängnis niederschrieb.
Am 9.4.1945 wurde Dietrich Bonhoeffer im KZ Flossenbürg/Bayern durch den Strang hingerichtet.
„Beten und Tun des Gerechten“ – dieses Bonhoeffer-Wort steht im Siegel unserer Gemeinde. Damit weist uns Bonhoeffer in die Christusnachfolge in unserer heutigen Gegenwart – als Zeitgenosse seiner Zeit lehrt er uns, unserer Jetzt-Zeit die kritische Zeitgenossenschaft nicht zu verweigern.

Bildhinweis: Alle Bilder sind dem Wikipedia-Artikel zu Dietrich Bonhoeffer entnommen. Die Rechte an den einzelnen Bildern sind dort ersichtlich. 

Gottesdienste in Coronazeiten

Information zu den Bedingungen, unter denen wir ab dem 10. Mai wieder Gottesdienste in der Matthäuskirche feiern können, finden Sie in der Sonderausgabe unserer Gemeindezeitung.

Die aktuellen Gottesdiensttermine finden Sie hier.

Ostergrüße aus Prag

Pfarrer David Balcar von unserer Partnergemeinde in Prag hat uns musikalische Ostergrüße gesendet:

www.youtube.com/watch

Von Gottes Macht über den Tod! Bibelwoche vom 8.1. bis 12.1.2020

Das war wieder eine besondere Woche zu Beginn des neuen Jahres.

Dr. Marlene Crüsemann und Prof. Dr. Frank Crüsemann sprachen zum Thema „Von Gottes Macht über den Tod“.  Sie gestalteten die Vorträge gemeinsam und anschließend war gleich die Möglichkeit, Fragen zu stellen.

Das Thema, die Vortragenden und die Art der Durchführung sprachen viele an und so haben wir sogar Stühle nachstellen müssen, damit alle sitzen konnten. Diese sehr gut besuchte Bibelwoche mit den Vorträgen, dem festlichen Samstag mit Feierabendmahl und dem Gottesdienst wirken mit ihren Inhalten in unserer Gemeinde weiter.   

Zu unserer großen Freude stellten uns Dr. Marlene Crüsemann und Prof. Dr. Frank Crüsemann ihre Vorträge zur Dokumentation der Woche zur Verfügung. Sie kann im Gemeindebüro und nach den Gottesdiensten gegen einen Kostenbeitrag von 3 € erstanden werden.

Dietlinde Anger