Ev. Dietrich-Bonhoeffer-Gemeinde Bielefeld Matthäuskirche

 Predigttext:

8 Hanamel, der Sohn meines Onkels, kam zu mir, wie Gott gesagt hatte, und sprach zu mir: Kauf doch meinen Acker in Anatot im Lande Benjamin. Denn du hast das Recht zum Kauf und die Pflicht zur Auslösung. Kauf ihn dir! Da erkannte ich, dass dies das Wort Gottes war. 9 Ich kaufte den Acker von Hanamel, dem Sohn meines Onkels aus Anatot, und zahlte ihm das Silber: 17 Silberschekel.

10 Ich schrieb eine Urkunde, versiegelte sie, berief Menschen zur Zeugenschaft und wog das Silber auf der Waage ab. 11 Dann nahm ich die Kaufurkunden, die vorschriftsmäßig versiegelte und die offene, 12 und gab sie Baruch (…) vor den Augen meines Verwandten Hanamel, vor den Augen derer, die es bezeugen sollten und die Kaufurkunde unterzeichnet hatten, und vor den Augen aller Leute aus Juda, die sich im Wachhof aufhielten. 13 Ich wies Baruch vor ihren Augen an: 14 So spricht der Herr, der Gott Israels: Nimm diese Urkunden, diese versiegelte Kaufurkunde und diese offene Urkunde, und leg sie in ein Gefäß aus Ton, damit sie auf lange Zeit erhalten bleibt. 15 Denn so spricht der Herr, der Gott Israels: Häuser, Äcker und Weingärten werden wieder zu kaufen sein in diesem Land.

42 Ja, so spricht Gott: Wie ich all das große Unglück über dieses Volk gebracht habe, so bringe ich ihnen auch all das Gute, dass ich über sie verfügt habe. 43 In diesem Land wird wieder Ackerland zu kaufen sein, von dem ihr jetzt sagt: Wüste ist es, ohne Mensch und Tier, in die Hand der babylonischen Macht gefallen. 44 Menschen werden wieder Ackerland für Silber kaufen. (…) Denn ich werde ihr Schicksal zum Guten wenden, spricht Gott.                

(Übersetzung: Bibel in gerechter Sprache)

Jeremia 31,31-34 steht im Verlauf der Predigt.

Liebe Gemeinde!

Auf den ersten Blick ist es etwas ganz Gewöhnliches und Alltägliches, was  im heutigen Predigttext über das Thema Land erzählt wird: Der Prophet Jeremia bekommt den Auftrag, ein Stück Land zu kaufen, was er auch tut. Am Ende ist die Sache – bedingt durch die Umstände und den Zeitpunkt – allerdings doch nicht so normal und alltäglich, sondern etwas  Besonderes. Durch den Ackerkauf von Anatot bekommt dieses beispielhafte Stück Land und damit Land überhaupt eine große symbolische Bedeutung. Dazu gleich mehr.

Zuerst brauchen wir zum besseren Verständnis die Vorgeschichte. Damit fange ich jetzt an:

Die Weltmacht Babylon hatte das vergleichsweise kleine Israel damals besetzt, aber in der Hauptstadt Jerusalem leistete man noch Widerstand. Die Stadt ist von der Außenwelt abgeschnitten, drinnen breiten sich Seuchen aus, wovon im Textzusammenhang mehrmals die Rede ist. Es herrschen Hunger und Mangel an Lebensmitteln. Immer mehr Menschen fallen einer Pestepidemie zum Opfer. Wer sich ansteckt, hat praktisch keine Chance.

Im Jahr 586 vor Christus zerstören die Babylonier dann die Stadtmauern, Jerusalem wird gestürmt und der Tempel niedergerissen. Wer unter den Einwohnern übrig bleibt, wird von den Eroberern verschleppt. Wenige bleiben zurück in der Stadt, die nur noch ein Trümmerhaufen ist.


Jeremia hatte dem König Zedekija vorher angesagt, dass es wegen der Untreue des Volkes Israels und seiner Obrigkeit dazu kommen wird. „Ihr verlasst euch auf Lügenworte der falschen Propheten, die zu nichts nütze sind“ hatte er ihnen in seiner Tempelrede vorgeworfen. „Ihr opfert dem Baal und lauft fremden Göttern nach, die ihr nicht kennt. Und dann kommt ihr in den Tempel und sprecht: 'Gott ist auf unserer Seite' – und tut weiter solche Greuel.“ (Jeremia 7)

Das wollte man am Königshof natürlich nicht hören, während sich die Katastrophe bereits anbahnt. Für seine unglaubliche Frechheit wirft man Jeremia ins Gefängnis. Solche störenden Verkündiger will man nicht haben.

Dort im Gefängnis kommt dann Jeremias Cousin Hanamel zu ihm und sagt: „Kauf mir den Acker in Anatot ab.“  

Ausgerechnet jetzt?

Anatot war bereits von den babylonischen Truppen besetzt. Und wer Land auf besetztem Gebiet kauft, macht garantiert ein ganz schlechtes Geschäft. Jeden Quadratmeter Land in Israel würde die Besatzungsmacht für sich beanspruchen, sie würde die Hand drauf halten und Zwangsabgaben verlangen.

Jeremia sieht das voraus. Und trotzdem folgt er der Aufforderung, die zunächst völlig widersinnig erscheint: Er kauft den Acker in Anatot!

Stellen wir uns das einmal in unserer Zeit vor – mit Bildern, die wir aus den Fernseh-Nachrichten und aus der Zeitung kennen: In einer fast zerstörten Stadt sind ein paar Leute dabei, ein Immobiliengeschäft für das Grundbuch abzuwickeln. Der Käufer ist fest entschlossen, das Grundstück zu erwerben. „Ich will dort in ein paar Jahren eine Fabrikhalle hinsetzen“ schwärmt er. „Viele Arbeitsplätze werden entstehen, man muss jetzt in die Zukunft unserer Stadt investieren!“

Wir fantasieren weiter: Der Notar und der Verkäufer schauen sich verlegen an, als wollten sie mit ihren Blicken sagen: Dem ist nicht mehr zu helfen. Jeden Augenblick kann genau hier, wo wir gerade sitzen, alles kaputt gehen. Und der plant für die Zukunft...?  


Jeremia kauft den Acker. Ausführlich wird das in den Einzelheiten erzählt: Dass ein Vertrag aufgesetzt und eine Kopie erstellt wird, die versiegelt und für lange Zeit aufbewahrt werden soll. Dass in Gegenwart von Zeugen die Unterschriften geleistet werden und die Kaufsumme übergeben wird. Und so weiter. Alles ganz offiziell.

So wird der Ackerkauf von Anatot tatsächlich vollzogen.


Vielleicht hatte Gott schon eine Spur gelegt, als er Jeremia den Besuch seines Cousins ankündigte? Vielleicht wollte Gott ihn bloß warnen? Aber Jeremia kauft scheinbar ganz naiv und ohne Sinn und Verstand diesen Acker. Er sagt nur: „Da merkte ich, dass es das Wort Gottes war“ (V 8) – und versteht dies als Aufforderung zum Kauf.

Jeremia macht mit dem Ackerkauf einen Schritt ins Ungewisse. Er lässt sich auf das Experiment ein und tut etwas, was er ohne Gott vielleicht nie wagen würde. Weil nach seiner Ansicht für Gott nichts unmöglich ist, ist das, was er tut, nicht unvernünftig, sondern ein Akt des Vertrauens. Auf diesem Glaubensfundament steht Jeremia: Er wartet auf eine neue Zeit der Ernte. Denn Gott selber sagt am Ende unseres Kapitels Jeremia 32:

„Es soll meine Freude sein, ihnen Gutes zu tun.“ (V 41) Darauf baut Jeremia. So wird sein Schritt ins Ungewisse zu einem Schritt in die Hoffnung.

Im Nachhinein scheint seine Aufgabe gewesen zu sein, sich auf dieses Experiment einzulassen. Als ob Gott sagt: „Komm, Jeremia, kauf den Acker in Anatot, entscheide dich für dieses Zeichen der Hoffnung! Überlasse die Frage, ob es Sinn macht, mir! Nimm die Hoffnung in Besitz, dass dieses Land in Zukunft wieder blühen wird für die Israeliten.“

Ein anderes Beispiel: „Ich überlasse die Frage, ob es Sinn macht, dir“ sagte Noah zu Gott und baute ein Schiff, das weit weg vom Meer stand und dort auf dem Trockenen normalerweise gar nicht hingehört. Bis die Sintflut kam.

Oder: „Wir überlassen die Frage, ob es Sinn macht, dir“ sagten die Jünger zu Jesus, als er sie beauftragte, zu einer Tageszeit ihre Netze auszuwerfen, wo man garantiert keine Fische fängt. Bis die Netze zu

zerreißen anfingen.

Es gäbe noch viele biblische Beispiele, wo Menschen einer Spur der Hoffnung folgten, die Gott gelegt hatte. Auch für sie war es ein Schritt oder eine Fahrt ins Ungewisse. Ebenso wie für Jeremia.

„Denn so spricht Gott: Gleichwie ich über dies Volk all dies große Unheil habe kommen lassen, so will ich auch alles Gute über sie kommen lassen, das ich ihnen zugesagt habe. Es sollen wieder Äcker gekauft werden in diesem Land, von dem ihr sagt: Eine Wüste ist's ohne Menschen und Vieh; es ist in die Hände der Babylonier gegeben.“

(V 42f.) Vielleicht kam sich Jeremia bei seinem Ackerkauf komisch oder verrückt vor. Bis er diese Verheißungen Gottes hörte.

Es geht also nicht nur darum, ob Jeremia seiner Heimatstadt Jerusalem bessere Zeiten gönnt. Sondern es geht auch darum, ob man so etwas für möglich hält: Dass es nach dem Ende, nachdem man die Einwohner nach Babylon verschleppte, jemals wieder ein normales, friedliches Leben in Jerusalem geben könnte. Wer sollte so etwas zustande bringen? Sollten die wenigen verbliebenen Bewohner die Stadt wieder aufbauen, an deren Existenz seit jeher so viel Zukunftshoffnung geknüpft war?  


Liebe Gemeinde, mit unserer Predigtreihe „Die Zukunft ist sein Land“ stellen wir in diesen Wochen mehrere Aspekte des Themas Land in der Bibel in den Vordergrund. Bei meiner Predigt habe ich mich für Jeremia 32 entschieden, weil diese Erzählung vom Ackerkauf in Anatot, dieser scheinbar gewöhnliche, alltägliche Vorgang in Wirklichkeit etwas ganz Besonderes ist. Und weil es hier noch um etwas Größeres geht.

Das Ganze baut nämlich darauf auf, was im vorangehenden Kapitel 31 passiert. Dort steht:

31 Siehe, es werden Tage kommen – Spruch des Herrn –, in denen ich meinen  Bund mit dem Haus Israel und dem Haus Juda erneuern werde. 32 Nicht wie der Bund war, den ich mit ihren Vätern und Müttern schloss, als ich sie bei der Hand nahm, um sie aus Ägypten  herauszuführen. Diesen meinen Bund haben sie gebrochen, obwohl ich ihr Gebieter war – Spruch des Herrn. 33  Sondern das wird der Bund sein, den ich nach diesen Tagen mit dem Haus Israel schließe – Spruch des Herrn: Ich lege mein Gesetz in sie hinein und schreibe es auf ihr Herz. Ich werde ihr Gott sein und sie werden mein Volk sein. 34 Keiner wird mehr den andern belehren, man wird nicht zueinander sagen: Erkennt den Herrn!, sondern sie alle, Klein und Groß, werden mich erkennen - Spruch des Herrn. Denn ich verzeihe ihnen die Schuld, an ihre Sünde denke ich nicht mehr.


Etwas Neues wird eines Tages beginnen, nach dem Ende der schweren Zeit, prophezeit Jeremia. Es gibt wieder Grund zur Hoffnung!

Allerdings ist es nicht wirklich ein neuer Bund, den Gott mit seinem Volk beginnt, sondern es ist die Erneuerung des alten Bundes aus früheren Tagen; es ist eine Bekräftigung und Bestätigung des vorhandenen. Darum sage ich auch: „Siehe, es kommt die Zeit, wo Gott seinen Bund mit Israel und Juda erneuern wird.“

Das ist entscheidend, denn die alten Versprechungen werden durch den neuen Bund ja nicht ungültig und überholt!

Wenn die Torah ins Herz, ins Innere der Menschen geschrieben wird, dann werden die Israeliten von innen heraus und von selbst das tun, was Gottes Wille ist, verkündet Jeremia in seiner Vision. Dann werden auch keine Ermahnungen mehr nötig sein, dass einer den anderen belehrt und zurechtweist, was jeweils richtig ist. Sondern sie haben ja alle den Gotteswillen in sich drin und wissen es selber, von den Kleinen bis zu den Großen. Das ist das Neue.


Zurück zum roten Faden: Nun braucht dieser erneuerte Bund natürlich einen Ort, wo Menschen leben; den Raum, wo er wirksam wird.

Und weil in jener Zeit so viel Unruhe und Unsicherheit herrschte durch die babylonische Belagerung Israels; weil so viel kaputt ging und die Zukunft gefährdet war, darum setzt Jeremia dem etwas entgegen. Er setzt der Sinnlosigkeit etwas Sinnvolles entgegen: Er kauft ein Stück Land, damit die Zukunft einen neuen Anfang bekommt.

Also: Eins baut auf das andere auf: Zuerst die Bestätigung und Erinnerung an den Bund Gottes, und dann das Land, der Lebensraum, wo Menschen zu Hause sind, wo Gottes Wort und sein Geist mitten unter ihnen wohnen.

Bund und Land. Eins geht nicht ohne das andere. Beides braucht sich gegenseitig. Darum ist Jeremias Ackerkauf – so widersinnig er für seine Zeitgenossen auch gewesen sein mag – ein Zeichen des Widerstands; das ist wie ein Aufbegehren, ein Protest, ein sich-nicht-Abfinden mit dem, was gerade geschieht.

Ich könnte auch sagen: Wenn alles um einen herum hoffnungslos und ohne Perspektive aussieht, dann brauche ich ein Stück Land, um dort mein Apfelbäumchen zu pflanzen; um den bestehenden Verhältnissen etwas entgegenzusetzen.


Liebe Gemeinde! „Ministerpräsident Netanjahu erklärt Waffenruhe in Gaza für gescheitert“ stand gestern in der Neuen Westfälischen auf Seite 1. Viele werden es gelesen haben. Und dass mit der Verschleppung des jungen israelischen Leutnants durch militante Palästinenser das israelische Trauma von vorangegangenen Entführungen neu aufbricht, war dann im Kommentar auf Seite 2 abgedruckt. Die Spirale der Gewalt bleibt weiter in Bewegung, täglich folgen neue Todesmeldungen, der Schrecken in beiden Bevölkerungsgruppen nimmt kein Ende. Auch heute drehen sich die dortigen Auseinandersetzungen um Land, um Lebensraum, um Lebensrecht, um gegenseitige Akzeptanz und Anerkennung.

Und wir? Wir können aus der Ferne im Grunde nur hilflos zugucken. Schockiert vielleicht; kopfschüttelnd; desillusioniert, ob irgendwann eines Tages vielleicht doch noch so etwas wie Einigung und Frieden möglich ist im Nahen Osten? Wie soll das bloß enden?

Die biblischen Dinge aus Jeremias Zeit sind auf die heutigen schrecklichen Ereignisse in Israel-Palästina nicht einfach 1:1 übertragbar. Und umgekehrt. Trotzdem wäre es zu einfach, beides voneinander zu trennen, als ob die biblische Botschaft angesichts der gegenwärtigen Lage keine Gültigkeit hat. Was sagt der Jeremiatext für unsere Zeit? Kriegen wir 'Bibel und Zeitung' aus unserem Gemeindesiegel hier zusammen?

Mir fällt ein Beispiel ein, eine traurige Erfolgsgeschichte:

Israelische und palästinensische Familien, die durch den Konflikt zwischen ihren Völkern Familienangehörige verloren haben, haben sich 1995 zusammen geschlossen und den Verein Parents Circle gegründet, zunächst als Selbsthilfegruppe zur gemeinsamen Trauerbewältigung. Ein Vater sagt: „Ich habe plötzlich gemerkt, dass die Tränen auf beiden Seiten salzig schmecken. Da gibt es keinen Unterschied zwischen den Tränen eines israelischen Vaters und denen eines palästinensischen Vaters.“

Die Friedensaktivisten treffen sich regelmäßig, sie gehen in Schulen, veranstalten Kinder-, Jugend- und Erwachsenenseminare und treffen Politiker. Aus der Selbsthilfegruppe ist eine israelisch-palästinensische Friedensinitiative mit mittlerweile 600 Mitgliedern geworden – mehrfach international ausgezeichnet und gefördert auch von der EU.

Für mich ist dies ein beeindruckendes Beispiel, wie Verständigung über die Grenzen hinweg gelingt: Dass Menschen an der Basis aktiv werden, um der Gewalt und dem Leid etwas entgegenzusetzen, weil und während Lösungen auf der politischen und diplomatischen Ebene immer unwahrscheinlicher werden; weil Versöhnungsbereitschaft, geschweige denn Versöhnung dort nicht in Sicht kommt.

Was bleibt ist die Hoffnung, dass sich solche gelingenden Zeichen der Menschlichkeit, solche mutigen und engagierten und erfolgreichen Friedensbemühungen von unten nach oben fortsetzen.

Fazit: Lasst uns solche guten Projekte unterstützen, liebe Gemeinde! Lasst uns unsere Solidarität zum Ausdruck bringen und davon weiter erzählen und dafür Spenden sammeln! Lasst uns dafür beten und  solchen Keimen der Hoffnung beim Wachsen helfen, auf dass der Weg zum Frieden führt!

Von hier aus komme ich zum Schluss noch einmal zu Jeremia:

Er überliefert in unserem Zusammenhang (Kap. 31-32) eine Vision, die den damaligen Bewohnern jenes Gebietes zugesagt war, das heute Israel-Palästina umfasst:

Weinend kommen sie und tröstend geleite ich sie, spricht Gott. Ich bringe sie an Wasser führende Bäche, auf einen ebenen Weg, wo sie nicht straucheln. Sie werden wie ein bewässerter Garten sein und nie mehr verschmachten. Es soll meine Freude sein, ihnen Gutes zu tun.

(Jeremia 31,9.12; 32,41)

Amen.

Gedanken zum Sonntag Jubilate

Gedanken zum Sonntag Jubilate finden Sie hier.

Gottesdienste in Coronazeiten

Information zu den Bedingungen, unter denen wir ab dem 10.Mai wieder Gottesdienste in der Matthäuskirche feiern können, finden Sie in der Sonderausgabe unserer Gemeindezeitung.

Gedanken zum Sonntag nach Ostern

Gedanken zum Sonntag nach Ostern finden Sie hier.

Gedanken zu Karfreitag

 von Pfarrer Gerhard Sternberg finden Sie hier.

Das ist das Ende - für mich der Beginn des Lebens.

Heute vor 75 Jahren - am 8.4.1945 - wurde Dietrich Bonhoeffer im Konzentrationslager Flossenbürg zum Tode verurteilt und im Morgengrauen des 9.Aprils 1945 dort ermordet. 

Dietrich Bonhoeffer hat uns vorgelebt, dass Christen aktiv werden müssen, wenn Ungerechtigkeiten geschehen; dass es nicht ausreicht, die Opfer unter dem Rad zu verbinden, sondern dass man dem Rad selbst in die Speichen fallen muss. Beten und Tun des Gerechten in letzter Konsequenz!

Ostergrüße aus Prag

Pfarrer David Balcar von unserer Partnergemeinde in Prag sendet uns Ostergrüße.

"Falls Du (und andere Freunde aus Bielefeld) etwas von der Atmosphäre in Kliment -Kirche, ihr könnt hier 

www.youtube.com/watch

klicken. Wir haben die Passionslesung aufgenommen, und weingstens die musikalische Seite könnt ihr wahrnehmen.

Gesegnete Ostertage

David

Gedanken zum Palmsonntag

von unserem Vikar Stefan Prill finden Sie hier

Licht und Läuten der Hoffnung

Jeden Abend um 19.30 Uhr laden die tiefen Glocken Bielefelds - egal ob von evangelischen oder katholischen Kirchen - zum Innehalten und zum Gebet ein. Ein Zeichen der Hoffnung in diesen Zeiten, die vielen Angst machen.

Auch unsere beiden tiefen Glocken der Matthäuskirche läuten seit gestern Abend für 5 Minuten, ab heute Abend wird auch die Glocke der Bodelschwinghkirche läuten.

Sie können sich beteiligen: Stellen Sie jeden Abend um 19.30 Uhr eine Kerze in ein Fenster, das von außen zu sehen ist, geben Sie damit Ihren Nachbarn ein Zeichen der Hoffnung und tanken Sie selbst Kraft im Gebet. Bringen Sie Ihre Sorgen, Ihre Einsamkeit, Ihre Ängste mit eigenen Worten vor Gott.

Wenn Ihnen die eigenen Worte fehlen, stimmen Sie einfach mit vielen anderen in das Vaterunser ein, beten Sie das nebenstehende Gebet von Dietrich Bonhoeffer oder orientieren Sie sich an diesem Gebetsvorschlag der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen. 

Anmerkung: Möchten Sie das Video mit unseren beiden tiefen Glocken permanent während Ihrer Gebetszeit hören, so klicken Sie bitte bei der Videoanzeige mit der rechten Maustaste auf die drei vertikalen Punkte rechts und setzen mit einen Klick auf "Schleife" dort einen Haken. Dann wiederholt sich das Video des Glockenläutens automatisch. Wenn Sie die große Ansicht des Videos wählen, sehen Sie einen Lampion, der sich im Pfarrgarten Schelpsheide im Winde zum Glockenläuten bewegt. 

Kirchen und Gemeinderäume geschlossen!

das Presbyterium der Dietrich-Bonhoeffer-Gemeinde hat am 12.3.2020 auf Grund der aktuellen Coronasituation und in Folge der Allgemeinverfügung der Stadt Bielefeld beschlossen, alle Veranstaltungen in unseren Räumlichkeiten  bis einschließlich 30.4.2020 abzusagen und alle Räumlichkeiten für den Publikumsverkehr zu schließen. Der Krisenstab des Kirchenkreises hat am 13.3.2020 für den gesamten Kirchenkreis im gleichen Sinne beschlossen.

Das betrifft in unserer Gemeinde alle einmaligen Veranstaltungen wie Vorträge etc. ebenso wie jegliche regelmäßigen Gruppenstunden aller Altersgruppen incl. aller musikalischer Kreise.

Auch alle Gottesdienste in der Bodelschwinghkirche und der Matthäuskirche fallen bis auf weiteres aus.

Ebenso ist das Gemeindebüro für jeglichen Publikumsverkehr geschlossen, über Telefon, Post oder email können Sie jedoch Ihr Anliegen mitteilen.

Es ist sehr schmerzlich, auf diese zentralen Begegnungsmöglichkeiten unseres Gemeindelebens verzichten zu müssen, doch es bleibt keine Alternative.

Hoffen und beten wir, dass bald Möglichkeiten gefunden werden, des Coronaviruses Herr zu werden und unserer gewohntes und geliebtes Gemeindeleben wieder fortführen zu können.

Unsere neue Pfarrerin Nora Göbel

Im Gottesdienst am 1.März 2020 wird unsere neue Pfarrerin Nora Göbel im Gottesdienst um 10.30 Uhr in der Matthäuskirche durch Superintendent Christian Bald in unsere Gemeinde eingeführt. Herzliche Einladung zur Teilnahme am Gottesdienst und anschließenden Empfang.

Nähere Informationen zu unserer neuen Pfarrerin finden Sie hier.

Von Gottes Macht über den Tod! Bibelwoche vom 8.1. bis 12.1.2020

Bibelwoche 2020

Das war wieder eine besondere Woche zu Beginn des neuen Jahres.

Dr. Marlene Crüsemann und Prof. Dr. Frank Crüsemann sprachen zum Thema „Von Gottes Macht über den Tod“.  Sie gestalteten die Vorträge gemeinsam und anschließend war gleich die Möglichkeit, Fragen zu stellen.

Das Thema, die Vortragenden und die Art der Durchführung sprachen viele an und so haben wir sogar Stühle nachstellen müssen, damit alle sitzen konnten. Diese sehr gut besuchte Bibelwoche mit den Vorträgen, dem festlichen Samstag mit Feierabendmahl und dem Gottesdienst wirken mit ihren Inhalten in unserer Gemeinde weiter.   

Zu unserer großen Freude stellten uns Dr. Marlene Crüsemann und Prof. Dr. Frank Crüsemann ihre Vorträge zur Dokumentation der Woche zur Verfügung. Sie kann im Gemeindebüro und nach den Gottesdiensten gegen einen Kostenbeitrag von 3 € erstanden werden.

 

Dietlinde Anger

Nähere Informationen zu den einzelnen Themen entnehmen Sie bitte dem Flyer. 
Leider ist für den Donnerstag ein falscher Erläuterungstext auf den Flyer geraten. Richtig muss der Text für Donnerstag lauten: 
Paulus und die Auferstehung der Toten. 1 Kor 15 und 2 Kor 1+5
Für Paulus als Sohn Israels ist Gottes Macht über den Tod die Grundlage seiner Verkündigung von der Auferstehung Jesu Christi: „Gibt es keine Auferstehung der Toten, so ist auch Christus nicht auferweckt worden“ (1 Kor 15,13). Wie er von diesem Glauben persönlich lebt, schreibt er seiner korinthischen Gemeinde dann in 2 Kor 1 und 5. 

 

 

Besuch der Klimentgemeinde, Prag in der DBG vom 11. -14.10.2019

Mitte November besuchten uns 7 Familien aus der Klimentgemeinde gemeinsam mit Pfarrer Balcar.
Näheres zum Besuch  finden Sie hier.

Der Seniorenfrühstückstreff ist umgezogen!

Ab dem 5. September trifft sich der Seniorenfrühstückstreff vierzehntäglich donnerstags nicht mehr im Begegnungszentrum Bültmannshof sondern im Dietrich-Bonhoeffer-Zentrum am Brodhagen.

Das aktuelle Programm finden Sie hier:

Neuer Flyer zu unserer Partnerschaft mit Quilmes erschienen

Ein Klick auf die Überschrift leitet Sie sofort zum neuen Flyer zu unserer Partnerschaft mit neuen Bildern und Informationen weiter.

Pragreise zur Klimentgemeinde im Oktober 2018

Reisebericht, Bildergalerie und Predigt zu dieser Reise finden Sie hier.

Bibelwoche in der 1. Januarwoche 2019

Mit dem Thema "Galaterbrief: Leseversuche" kam Frau Professorin Dr. Brigitte Kahl vom 2. bis 6. Januar in unsere Gemeinde.  Einen Rückblick finden Sie hier.

Predigtreihe 2018: Die Schöpfungserzählungen im 1. Buch Mose

Gründung der Umweltgruppe Grüner Hahn

Es werden noch Interessierte zur Mitarbeit gesucht. Nähere Informationen finden Sie unter dem Reiter "Gruppen - Umweltgruppe Grüner Hahn" oder durch Klick auf den grünen Hahn.