Liebe Gemeinde!

Heute folgt der dritte Teil unserer sommerlichen Predigtreihe über Martin Luther – passend im Reformationsjubiläumsjahr. An den letzten beiden Sonntagen haben die Kollegen Andreas Heitland und Ulrich Wehmann über Luther und die Bibel bzw. Luther und die Frauen der Reformation gepredigt. Ein weiteres zentrales Thema ist heute Luther und die Juden, bevor am nächsten Sonntag der Abschluss mit Gerhard Sternberg über Luther und die 95 Thesen folgt.

Martin Luther hat als theologischer Denker viele große Dinge hervorgebracht, die die evangelische Kirche bis heute prägen. Demgegenüber gibt es bei ihm aber auch diese finstere Seite: seine extrem antijudaistischen Äußerungen.

Seine negative Haltung gegen die Juden hat sich im Laufe seines Lebens zeitweilig verändert. Wir können uns dies wie eine Wellenbewegung vorstellen:

In jungen Jahren hat er die Juden in seiner Psalmenvorlesung massiv verurteilt. Das war 1513-15 als etwa 30-jähriger. In den Psalmen entdeckt Luther die Gerechtigkeit, durch die Gott rettet. Hier und dann erst später im Römerbrief findet er den Ausgangspunkt seiner Rechtfertigungslehre.

Er liest die Psalmen streng auf Christus bezogen. Anders als so ist es in seinen Augen Gotteslästerung. Dass Juden die gleichen Psalmen, die Luther so liebt und so wunderbar auslegt, lange vor Christus gedichtet und gebetet haben und bis heute beten, ist ihm wohl bewusst, aber es bringt ihn nicht zu einer Änderung seiner antijüdischen Haltung. Obwohl er sich so intensiv mit der Lektüre des alttestamentlichen Psalmenbuches beschäftigte; obwohl er solch ein großes Einfühlungsvermögen für die theologische Sprach- und Gedankenwelt beweist und so sensibel ist für die menschlichen Gefühle und seelischen Tiefenschichten, die darin zur Sprache kommen – am Ende bleibt ihm die jüdische Religion  doch zu „anders“ und fremd. Möglicherweise auch zu bedrohlich oder unheimlich?

Überall in der Bevölkerung im ganzen Reich waren Juden präsent und gehörten mit dazu im gesellschaftlichen, im politischen, im ökonomischen Leben, im kulturellen und sozialen Miteinander. Luther hatte persönlichen Kontakt mit Juden, der aber nie enger wurden: Sein ausgezeichnetes Hebräisch lernte er bei einem jüdischen Dozenten, seine Kenntnis über den jüdischen Kultus und die jüdische Kultur hatten ihm andere Juden beigebracht. Doch dabei blieb es. Er betrachtete diese Lehrer scheinbar hauptsächlich als Mittel zum Zweck.

In den Anfangsjahren der Reformation gab es zu seiner Freude einzelne Bekehrungen von Juden, einige ließen sich taufen. Für kurze Zeit hofft Luther, dass eine Massenbewegung daraus entstehen könnte und gibt Ratschläge für einen humanen Umgang mit Juden. 1523 veröffentlicht er seine Schrift 'Dass Jesus Christus ein geborener Jude sei'. Darin bemerkt er gleich am Anfang, dass man Juden schlecht behandelt hat und sagt: „Wenn ich ein Jude gewesen wäre und hätte gesehen, dass solche Tölpel und Knebler den Christenglauben regieren und lehren, so wäre ich eher eine Sau geworden als ein Christ. Denn sie sind mit den Juden umgegangen, als wären es Hunde und keine Menschen.“

Am Ende derselben Schrift bedauert er, „dass man ihnen verbietet, unter uns zu arbeiten (…) und sonstige menschliche Gemeinschaft zu haben, womit man sie zum Wuchern treibt.“ Luther nimmt die Juden also in Schutz, für die zahlreiche Berufe verboten waren und die deshalb kaum andere Nischen hatten als sich in der Finanzwirtschaft zu betätigen, und rechtfertigt aus diesem Grund den umstrittenen Wucher mit Geld.

Diese Äußerungen klingen viel moderater und positiver. Denn Luther ist 1523 in Hochstimmung über die schnelle Ausbreitung der wiederentdeckten evangelischen Wahrheit. Von daher sein Optimismus. Sein Grundsatz für die Beziehung von Juden und Christen lautet, man müsse sie freundlich als „Blutfreunde, Vettern und Brüder unseres Herrn“ behandeln und sie freundlich in der evangelischen Wahrheit unterweisen. Zu diesem Zeitpunkt ist Luther noch gewiss, dass „ihrer viel rechte Christen werden“ und dass Gott eine gute Wende im Sinne Luthers herbeiführen wird. Denn schließlich sei dies ja auch Gottes Interesse. Davon ist Luther überzeugt. Gleichzeitig warnt er vor einer allzu heftigen Missionierung der Juden, die in früheren Zeiten schon „zu tief und zu lange“ geschehen sei. Stattdessen müsse sich der alltägliche Umgang ändern. Vor allem die Lügenmärchen von der Schuld der Juden am Tode Christi müssen aufhören, findet Luther. Die Juden sollten also ihre Ghettos verlassen dürfen und das Zunftverbot und andere wirtschaftliche Restriktionen sollten aufgehoben werden.

Eine radikale Wende im Verhältnis zwischen Christen und Juden scheint sich anzubahnen. Wohlgemerkt: Hier redet der euphorische Luther. Seine Worte und Forderungen sind vergleichsweise fortschrittlich.

Aber dann kommt es doch nicht zu den Veränderungen. Die politische und gesellschaftliche Dynamik ist zu festgefahren. Luther wird nüchterner. Schon bald sieht er seine eigene judenfreundliche Position als eine idealisierte Fehldeutung der Wirklichkeit. Er hatte sich unter einen weltfremden Erwartungsdruck gestellt, der der Realität nicht standhielt. So beschreibt er seinen Positionswandel sinngemäß.

Die erhoffte Massenbekehrungswelle von Juden bleibt aus, Luther ist zunächst enttäuscht und wird zunehmend verbittert über diese Sache, er sieht sein Reformationswerk gefährdet. Darum schlägt seine Stimmung im Laufe der nächsten 20 Jahre ins krasse Gegenteil um, er fällt zurück in die alten, schlimmen antijudaistischen Stereotypen von einst, mit denen er auf übelste Weise polemisiert.

Die Ideen der Reformationsbewegung, der evangelischen Erneuerung des Christentums schienen mit dem Wesen des Judentums nicht kompatibel zu sein; zudem ist die nötige Bereitschaft der Christen zum Umdenken eine Überforderung. Trotz seiner werbenden Schrift von 1523 war er nicht motiviert, sich mit dem zeitgenössischen Judentum zu beschäftigen oder sich gar auf einen Dialog mit jüdischen Theologen und Philosophen einzulassen, der damals im humanistischen Diskurs zwischen Christen und Juden längst im Gange war und dem sich andere Reformatoren angeschlossen hatten. (Andreas Osiander in Nürnberg, Wolfgang Capito in Mainz, Konrad Pellikan in Basel und Zürich.)

20 Jahre später, 1542/43 gegen Ende seines Lebens ist Luther vollends verbittert und schreibt die eben angedeutete Hetzschrift mit dem Titel „Von den Juden und ihren Lügen. Sieben Ratschläge an die Fürsten“.

Die Juden gelten jetzt nicht mehr als verirrte Glaubensgeschwister, die man durch Belehrung für das evangelische Christentum gewinnen konnte. Nun waren sie Agenten des Satans, die man bedingungslos niederringen muss, damit ihre angeblich böswilligen Verdrehungen der Schrift nicht gutgläubige Christen in die Irre führen. Daher will Luther mit keinem Juden mehr etwas zu tun haben.

Im Wortlaut hört sich das gekürzt so an:

„Erstlich, dass man ihre Synagoge oder Schulen mit Feuer anstecke und, was nicht verbrennen will, mit Erde überhäufe …

Zum andern, dass man auch ihre Häuser desgleichen zerbreche und zerstöre …

Zum dritten, dass man ihnen nehme alle ihre Betbüchlein und Talmudisten, darin solche Abgöttereien, Lügen, Fluchen und Lästerung gelehrt wird …

Zum vierten, dass man ihren Rabbinen bei Leib und Leben verbiete hinfort zu lehren …

Zum fünften, dass man den Juden das Geleit und Straße ganz und gar aufhebe …

Zum sechsten, dass man ihnen den Wucher verbiete und nehme ihnen alle Barschaft und Kleinode an Silber und Gold …

Zum siebten, dass man den jungen starken Juden und Jüdinnen in die Hand gebe Flegel, Axt, Karst, Rocken, Spindel und lasse sie ihr Brot verdienen im Schweiß der Nasen. Denn wie gehört: Gottes Zorn ist groß über sie.“

Liebe Gemeinde, kaum zu glauben, dass diese Worte von Martin Luther stammen, dem großen Reformator! Hier und in den anderen späten Judenschriften dokumentiert sich in unflätigen Beschimpfungen und blutrünstigen Vernichtungsphantasien die dunkle Kehrseite der viel bewunderten Wortgewalt des Reformators.

Wie makaber, dass die Nationalsozialisten, die Luther für ihre Absichten instrumentalisierten und sich auf eben diese Schrift beriefen, die Greuel an jüdischen Menschen 400 Jahre später auf grausamste Weise in die Tat umsetzten!

Liebe Gemeinde, jetzt müssen wir sorgfältig differenzieren: Luther ist nicht der Vorläufer der Nationalsozialisten, zu dem er manchmal erklärt wird! Er hat zwar erbarmungslos gegen die Juden gepredigt und die Obrigkeiten aufgefordert, sie aus ihren Ländern zu vertreiben. Aber die physische Ausrottung aus rassistischen Gründen hat er nicht gewollt und nicht gepredigt! Es geht ihm ausschließlich um die Sicherung seiner eigenen Position, um die Verbreitung seiner evangelischen Erkenntnis auch unter den Juden, damit Religion und Gesellschaft in Deutschland und Europa endlich einheitlich christlich würden. Aus theologischem Interesse eifert er dafür, dass die jetzt lebenden Juden sich nicht weiter von der Möglichkeit entfernen, Christus als ihren Messias zu erkennen. Hier liegt der wesentliche Unterschied zum rassistisch begründeten Antisemitismus und Völkermord der Nationalsozialisten und Hitlers.

Luthers Einstellung zu den Juden, diese Wellenbewegung beginnt biographisch also ablehnend mit den Psalmenvorlesungen als Universitätsgelehrter in jungen Jahren, dann folgt 1523 die moderate Phase der Offenheit und schließlich die völlig verhärtete, verurteilende, vernichtende Einstellung in den letzten Lebensjahren.

Seine Ausfälle in dieser und anderen späten Judenschriften waren Ausdruck einer allgemeinen Wende im Lebensgefühl und in den Zukunftserwartungen. Der weltoffene Optimismus der frühen Reformationsjahre war in eine deprimierende Erkenntnis umgeschlagen, dass die Widerstände wuchsen – auch im eigenen Lager – und sich die Universalreform von Kirche und Gesellschaft zu seinen Lebzeiten nicht mehr verwirklichen lassen würden. Das muss für Luther wie das Scheitern an seiner Lebensaufgabe gewesen sein. Zu den Feinden zählte er neben dem Papst, den Schwärmern (Schwärmer oder Schwarmgeister: Radikale Protestanten, von denen Luther sich vehement abgrenzte.)  und den Türken nun auch die Juden. Denn für Luthers Empfinden widersetzten sie sich „halsstarrig gegen die für jeden rechtschaffenen Menschen doch offensichtlichen evangelischen Wahrheit.“

Eben vor der Predigt haben wir das Luther-Lied „Erhalt uns, Herr, bei deinem Wort“ gesungen (EG 193, 1-3). Er dichtete es in demselben Jahr, in dem er seine Hetzschrift veröffentlichte. Vergleichen wir einmal die abgemilderte 1. Strophe aus dem Gesangbuch mit der ursprünglichen deftigen Fassung dieses mehrmals veränderten Reformationsliedes:

Erhalt uns, Herr, bei deinem Wort und steure deiner Feinde Mord,

die Jesus Christus, deinen Sohn, wollen stürzen von deinem Thron.

Und nun dieselbe Strophe der Originalfassung:

Erhalt uns, Herr, bei deinem Wort, und steur' des Papsts und Türken Mord,

die Jesum Christum, deinen Sohn, stürzen wollen von seinem Thron.

Die 4. Strophe – nicht in unserem Gesangbuch abgedruckt – fährt im gleichen Stil fort:

Ihr Anschläg, Herr, zu nichte mach, laß treffen sie die böse Sach,

und stürz sie in die Grub hinein, die sie machen den Christen dein.

Luther schont seine Gegner nicht. Zwei von ihnen nennt er beim Namen und ruft Gott um Hilfe an, er möge ihre Ermordung bewirken bzw. sie zunichte machen und in die Grube stürzen.

Diese hasserfüllte Polemik gegen Juden, Muslime und in seinen Augen irrende Christen hielt er bis zu seinem Lebensende 1546 aufrecht. Es war – wie schon in früheren Jahren – die panische Sorge, getaufte Juden könnten die Reformation unterwandern und Christen zum Judentum verführen. Darauf reagierte Luther allergisch, sodass sich bei ihm eine Angst entwickelte, die schließlich pathologische Züge annahm.

Trotz seiner Vernichtungsphantasien räumt er den Juden unter seinen Gegnern allerdings eine besondere Stellung ein. Für ihn sind und bleiben sie das Gottesvolk des Alten Testamentes, jene Juden, von denen die Bibel erzählt. Auf den „jetzigen Juden“, also den Juden seiner eigenen Zeit, ruhe aber der Zorn Gottes, denn sie seien einen Bund mit dem Teufel eingegangen. Auch sie sind die Blutsverwandten seines himmlischen Herrn.

Er betrachtete das ganze so: Das Christentum hat die Monopolstellung, den absoluten Wahrheitsanspruch. Kein Gläubiger kommt daran vorbei. Alle jedoch, die dieser Linie nicht entsprechen, sind Feinde Gottes und Feinde der neu gewonnenen evangelischen Überzeugungen und müssen bekämpft werden. In der zukünftigen Welt aber wird alles anders sein. Dort im Reich Gottes werden alle, Christen, Juden, Muslime und Andersgläubige, friedlich versöhnt an einem Tisch sitzen. (Einschränkung: Luther sagt bezüglich seiner Endzeitperspektive, dass das Heil universell und allen Menschen zugänglich bleibt, gerade auch für die Juden. Er bleibt bei seiner Vision einer christlichen Kirche mit Juden und Heiden als neues Jerusalem. Wo sich die Juden bekehren, „wollen wir sie gerne als unsere Brüder halten.“)  

Wenn wir Luther sehr wohlwollend betrachten, könnten wir sagen, er hat den ökumenischen Gedanken von der Einheit in Vielfalt, wo Menschen trotz aller Unterschiede gut miteinander umgehen – friedlich, gerecht, kooperativ, geschwisterlich, solidarisch – , wenigstens für die zukünftige Welt im Reich Gottes vor Augen gehabt.

Luther und die Juden. Was heißt das für uns heute?

Vielleicht ist diese weniger bekannte Seite des Reformators für den einen oder die andere eine Irritation im eigenen Lutherbild, das viele von ihm haben: Martin Luther als kämpferischer Streiter um die Wahrheit, „Hier stehe ich und kann nicht anders!“ Luther als überzeugter Vordenker und mutiger Mann, der sich traut, gegen den Strom zu schwimmen oder die Stimme zu erheben sogar gegen die höchsten Autoritäten in seiner Kirche und in der staatlichen Obrigkeit.

Ist Martin Luther deshalb ein Held?

Zweifellos hat er viele wichtige Dinge hervorgebracht, hat Einfluss auf den Zeitgeist genommen und gute Veränderungen bewirkt zugunsten vieler Menschen.

Jedoch: Nach meiner Ansicht gibt es nicht diese Helden, die absoluten Lichtgestalten ohne Makel, diese Epigonen, die man gerne auf den Sockel stellt, die man sich als perfektes Vorbild nimmt und einen Mythos aus ihnen macht.

Als Vergleich fällt mir die Davidgeschichte aus dem Alten Testament ein: David war der wohl berühmteste König in Israel. Er war erfolgreich und beliebt und hat Erstaunliches geleistet. Doch neben diesem Davidbild überliefern uns die biblischen Erzählungen auch seine dunklen Seiten: Ist doch bemerkenswert, dass der große König David in den Geschichten nicht bloß idealisiert und heroisiert wird, weil es eben auch die abgründige Episode mit Batseba gibt. Seine Schwäche, seine Täuschungsversuche, sein Ehebruch, der Mord an Batsebas Mann, die Schuld, die er auf sich lud – das gehört ebenfalls zu seinem Weg und wird nicht veschwiegen. Indem es benannt wird, ist die Distanz überwunden und David rückt uns nahe, wird „menschlich“.

In meinen Augen ist Martin Luther ein großer Reformator, ja. Aber ich zögere, ihn einen Held zu nennen. Viel wichtiger ist mir, die Dinge vollständig anzusehen und sie zu benennen, ohne zu beschönigen, inklusive der Schattenseiten und dunklen Flecke. Damit sind wir nämlich mitten in der Auseinandersetzung:

Was bedeuten diese Einsichten für uns, für unsere Gemeinde, für die persönliche Einstellung zum christlich-jüdischen Zusammengehören?

Was lernen wir von Luther, von seinem Denken, von seinem Glauben, von seinen Überzeugungen, von seinen guten Seiten? Und was wollen wir lieber nicht von ihm lernen oder anders machen?

Meine Predigt mag ein Anstoß zu solcher Auseinandersetzung sein.

Für mich war es im Vorfeld jedenfalls eine interessante, spannende und lohnende Aufgabe, sich einmal gründlich mit dem Thema Luther und die Juden zu beschäftigen. Mein Wunsch wäre, dass wir hierüber sowie über die anderen zentralen Luther-Themen unserer Predigtreihe in Kontakt kommen und dem auf der Spur bleiben. Das Reformationsjubiläumsjahr ist eine sehr schöne Gelegenheit dazu. Und danach natürlich auch, jederzeit …

Amen.

Benutzte Literatur:

Crüsemann, Frank, 500 Jahre Reformation – Luther, die Juden und wir, Vortrag im Haus des Ev. Kirchenkreises Bielefeld am 15.5.2014, privates Vortragsmanuskript.

Schilling, Heinz, Martin Luther. Rebell in einer Zeit des Umbruchs. Eine Biographie, München 22017, S. 550-580.

Luther-Zitate stammen aus der Weimarer Ausgabe (WA) und aus der Sekundärliteratur