EG 341 „Nun freut euch lieben Christen g’mein“ von Martin Luther 24. Juli 2016 Pfarrer Ulrich Wehmann

Liebe Gemeinde!

Das Reformationsjubiläum 2017 wirft seinen Schatten bzw. seinen Glanz voraus. Der 31. Oktober 2017 - also der 500. Jahrestag des Anheftens oder Anhämmerns der 95 Thesen an der Tür der Schlosskirche in Wittenberg - der 31. Oktober des nächsten Jahres wird sogar ein staatlich geschützter Feiertag sein, an dem Sie alle arbeitsfrei haben.

Im nächsten Jahr werden wir unsere Predigtreihe deshalb dem Reformator selbst widmen. In diesem Jahr geht es um die ersten Lieder der evangelischen Kirche.

Ich beginne die Reihe mit Luthers Lied „ Nun freut euch, lieben Christen g’mein“. Wir haben die ersten vier Verse des Liedes gesungen. Die beiden letzten Verse singen wir nach der Predigt.

Beim Singen haben wir schon gemerkt, dass die alte Sprache Martin Luthers nicht mehr unmittelbar unsere Sprache ist. Auch der Liedtext wie: „Dem Teufel ich gefangen lag“ oder „zur Höllen musst ich sinken“ scheint uns eher fremd und unverständlich zu sein. Darüber hinaus werde ich in der Predigt aus der Geschichte der Reformation erzählen. Da wird es für katholische und evangelische Christen gleichermaßen aufregend sein, wie feindlich die Stimmung zwischen den Anhängern des Papstes und den Anhängern Luthers aufgeheizt war. Heute ist es glücklicherweise nicht mehr so. Diese Feindschaft ist 1. heute nicht mehr aktuell - außer in Nordirland, wo es immer noch Spannungen zwischen den Glaubensgruppen gibt - und 2. - diese Feindschaft ist uns heute auch verboten, weil Christus die Einheit und die Geschwisterlichkeit unter den Konfessionen will.

Doch vor 500 Jahren waren die Verhältnisse anders. Die Reformation war notwendig geworden, aber Sie werden merken: der Ton war heftig und grenzwertig!

Martin Luther, der am 10. November 1483 in Eisleben geboren und am 11. November - am Martinstag - getauft wurde, trat am 17. Juli 1505 in das Augustiner-Kloster in Erfurt ein. 2 Jahre später wurde er zum Priester geweiht. Luther suchte im Kloster Gottes Gnade durch Beten und Fasten, Bibellesen und Gehorsam gegenüber den Klosteroberen! Doch nichts konnte Luther helfen. Alle Kraftanstrengung konnte ihm nicht das Gefühl vermitteln, von Gott geliebt zu sein. 

Ab 1508 wurde Luther als Augustiner-Mönch auch Universitätsprofessor in Wittenberg. Hier in Wittenberg erschloss sich für Luther eine neue Sicht des Glaubens: der Gerechte muss vor Gott keine Leistungen erbringen; er muss sich keine Bußqual auferlegen! Nein, Gott schenkt uns seine Gnade von sich aus. Und wir? Wir sollen diesem Gnadengeschenk vertrauen, wir dürfen es mit leeren Händen annehmen, so dass sich durch Gottes Güte unsere Hände mit Gottes Barmherzigkeit füllen.

Für Luther war diese Erkenntnis wie eine Neugeburt, als wäre er durch die geöffnete Pforte ins Paradies eingetreten. So sagte er später.

Von diesem Ringen im Kloster erzählt unser Lied in den Strophen 1 - 4.

Teufel, Sünd und Hölle waren die bestimmenden Begriffe der katholischen Kirche des Mittelalters. Die Menschen waren bis ins Innerste verängstigt; aber die katholische Kirche bot einen Ausweg: wenn du vor Gott Gnade finden willst, kaufe einen Ablassbrief. Auch für die Verstorbenen in der Familie konnte man einen Ablassbrief kaufen! „Sobald das Geld im Kasten klingt, die Seele aus dem Fegefeuer in den Himmel springt!“ Das war das Werbemotto des Dominikanerpaters Tetzel, der für den Papst und den Augsburger Bankier Fugger das Geld eintrieb.

Jetzt wurde Luther zornig! Am 31. Oktober 1517 ließ er seine 95 Thesen in Umlauf bringen, die deutlich machen sollten: nur unser Glaube, nur unser Vertrauen auf Gottes Liebe führen zum Weg der Gnade. Ablassbriefe sind ein falscher Weg, um zu einer echten von Herzen kommenden Buße zu gelangen. Damit brach der reformatorische Sturm los. Luther wurde als Ketzer verfolgt. Er fand auf der Wartburg ein hilfreiches Versteck vor Verfolgung. Er war ja vogelfrei! Jeder konnte ihn fangen und sich seines Vermögens bemächtigen.

Ab dem Frühjahr 1522 war Luther wieder zurück in Wittenberg.

Und jetzt begannen auch die ersten zarten Anfänge des evangelischen Gemeindegesangs.

Dazu muss man wissen: Luther selbst war ein begnadeter Musiker!

Er war ein großartiger Sänger! Er spielte Querpfeife und Laute. Er komponierte eigene Liedsätze. Die einen nannten ihn „Wittenbergisch Nachtigall“; andere bezeichneten ihn als „zweiten Orpheus mit Tonsur und Kutte“. Frau Musica - so Luther - kann uns stärken und trösten und das Evangelium in Schwang bringen!

Singen wurde zum evangelischen Erkennungsmerkmal.

„Die Priester brüllen wie die Waldesel“ - sagte Luther! Im echten geistlichen Lied soll aber das Evangelium weitergegeben werden. In einer Zeit der Analphabeten war das Lied wichtiger Ort für Bildung und Glaubensstärkung. Man lernte über Bilder und Lieder, wenn man des Lesens und Schreibens unkundig war. Die evangelische Kirche wurde der entscheidende Bildungsfaktor in jener Zeit. Die Menschen sollten selber die Bibel und die Liedtexte lesen können. Schulen wurden zum evangelischen Markenzeichen.

Es gibt eine berühmte Geschichte aus dem Lipperland: 1530 in Lemgo!

Graf Simon V, der unter anderem auch über Lippe regierte, hatte Lippstadt mit Waffengewalt niedergeschlagen, weil dort die Lehre Luthers angenommen worden war. Jetzt hatten die Bürger Lemgos aus Herford evangelische Lieder mitgebracht und sangen diese Lieder vor und nach der Messe im katholischen Gottesdienst! Irgendwann sangen sie sogar während der Predigt. Der Bürgermeister von Lemgo ließ im Auftrag des Grafen die Anführer verhaften.

Ab Ostern 1530 sangen viele Kirchgänger sozusagen gegen den Priester vorne am Altar die neuen evangelischen Lieder. Wütend schickte der Bürgermeister den Ratsdiener in die Lemgoer Kirchen! Alle, die singen, müssen notiert und bestraft werden! Der Ratsdiener kehrt zurück. „Es gibt keinen, der nicht singt. Sie singen alle“, so der Ratsdiener. Darauf der Bürgermeister: „Ei, dann sind wir verloren!“ und trat von seinem Amt zurück. Bald wurde das Lipperland dann doch evangelisch, als die Herrschaft des Grafen endete.

Zurück nach Wittenberg:

Am 1. Juli 1523 wurden zwei Augustinermönche in Brüssel als evangelische Ketzer verbrannt. Aus Protest dichtete Luther sein erstes Lied. Über Flugblätter wurde das Lied verbreitet.

1523 dichtet Luther auch sein zweites Lied, jenes Lied, das wir gerade gesungen haben.

Eine bekannte Volksweise liegt der Melodie zugrunde. Auch jetzt gehen die Flugblätter durchs Land. Die Drucker nehmen die Flugblätter emsig auf und drucken, was das Zeug hält. Copyright spielt keine Rolle. Druckfehler sind unwichtig. Jeder Drucker will der schnellste sein, um die neuen Lieder zu verbreiten.

Der reformatorische Konkurrent Martin Luthers - Thomas Müntzer - gab schon 1523 das erste Liederheft der Reformation heraus.

1524 druckte man deshalb auf lutherischer Seite in Nürnberg das Achtliederbuch; in Erfurt erschien das Erfurter Handbüchlein mit 25 Liedern.

Das Singen wurde zum protestantischen Markenkern. Diese reformatorischen Ursprungslieder sind nun die Grundlage unserer diesjährigen Predigtreihe.

Wenn Sie im Gesangbuch unser Lied aufschlagen ( Nr. 341 ) sehen Sie unter der 10. Strophe: Text und Melodie: Martin Luther 1523.

Wir stehen ganz am Anfang und doch schon mitten in den Stürmen der Reformation. 

Die Leute fragen: wie soll’s weitergehen? Man wollte ja keine neue Kirche gründen, sondern die katholische Kirche erneuern. Erst viel später entwickelte sich eine eigene protestantische Kirche.

Und Luther war 1523 noch Mönch! Erst mit seiner Heirat zwei Jahre später gab er das klösterliche Leben auf, wie wohl er als Ehemann und Familienvater weiter in den Räumen des Wittenberger Augustinerklosters wohnte.

Wie soll’s weitergehen?

Luther antwortet 1523in unserem Lied mit einem Rückblick: Er erzählt, wie es für ihn war: Teufel, Hölle, Sterben, Qual.

So soll’s eben nicht weitergehen. Und dann ab der Strophe 5 entfaltet Luther wie in einem Katechismus die wiederentdeckte neue Glaubenslehre:

Heller Schein, aus Gott geboren, Guttat und Himmelsthron.

Den düsteren Worten folgen Sätze der Freude und der Kraft des Glaubens!

Was fällt uns auf an diesem Lied?

1. Wir sollen fröhlich springen!

Der große Lutherverehrer Paul Gerhardt hat diesen Aufruf zur Freude in seinem Weihnachtslied wiederholt: Fröhlich soll mein Herze springen!

Aber die allermeisten theologischen Nachfahren Luthers haben diesen Aufruf einfach beiseite geschoben. Anstelle der Freude prägte eine große Glaubensdüsterkeit das Glaubensleben von Sonntag bis Sonnabend.

In Westpapua oder in Tansania tanzen und springen die Gläubigen stundenlang zum Lobe Gottes. In Deutschland springt niemand!

Nun will ich jetzt niemanden zum Kirchentanz zwingen. Es ist ganz reformatorisch und schön, dass das meditative Tanzen mit Frau Korporal zu unserem Gemeindeleben gehört. Vor allem auch soll die Fröhlichkeit unseren Glauben leiten.

Als Kind habe ich nur ernste Pfarrer erlebt. Erst als Jugendlicher begegnete ich einem Pfarrer, der mit uns Fußball spielte und lachen konnte. Dieser Pfarrer in der damaligen DDR ist mir Vorbild bis heute. Fröhlich springen, mit Lust und Liebe singen - das ist das echte Erbe der Reformation!

2. Die ersten Strophen des Liedes zeichnen Luthers Weg ins Kloster nach. Man kann sagen: Bis dahin war sein Leben eingetaucht in einen mächtigen Schatten! Nichts konnte ihn entlasten, ermutigen und befreien. Die Art des Schattens ändert sich: Luther quälte sich, ob er vor Gott genügend Verdienste vorweisen könne, um vor ihm Gnade zu finden. Unsere Schatten heute heißen Überforderung im Beruf Krisen in Ehe und Partnerschaft, Krankheiten, die uns niederdrücken, Konflikte, die unsere Beziehungen zerstören und Misstrauen, Ablehnung und Hass herbeiführen. 

Die großen Schatten heißen Terror, Gewaltakte wie in diesen Tagen in Nizza und in München, politische Wirren in vielen Ländern wie zuletzt in der Türkei, Ungerechtigkeit und Umweltzerstörung! Fast täglich werden wir mit neuen Schreckensmeldungen konfrontiert.

Martin Luther setzt den Schatten das barmherzige Vaterherz Gottes entgegen und vertraut auf Christus, unseren Bruder, der das Heil der Armen ist.

Der Schatten wird nicht einfach verfliegen! Aber die Einladung Jesu: „Halt dich an mich!“ in der 7. Strophe, kann uns davor bewahren, uns von allen Schatten ins dunkle Loch führen zu lassen.

Es gibt eine große segnende Kraft des Lebens, die Gott heißt, wird später der schwarze Pfarrer Martin Luther King predigen - eine Kraft, die uns Wege aus der Ausweglosigkeit zeigt.

Die Schatten des Lebens sollen nicht die Sieger in unserem Leben sein. Darum ging es Luther in seinem Lied, das wir heute bedenken.

3. „Es war kein Guts im Leben mein“ - so haben wir in der 2. Strophe gesungen. Martin Luther hat das an anderer Stelle so ausgedrückt: Der Mensch ist oft in sich selbst verkrümmt und verbogen! Er sagt immer „Nein!“ zu sich, während uns doch Gott in das helle Licht seines „Ja!“ stellen will. 

Eine wunderschöne Kindergeschichte kann uns das verdeutlichen:

Einmal ging Herr Nein zum Kaufmann. „Guten Tag, Herr Nein“, sagte der Kaufmann. „Nein“, sagte Herr Nein. Herr Nein wollte ein Brot kaufen. „Wollen Sie ein Brot kaufen?“ fragte der Kaufmann. „Nein“, sagte Herr Nein. Herr Nein wollte auch Butter kaufen. „Wollen Sie Butter kaufen?“, fragte der Kaufmann. “Nein“, sagte Herr Nein. Herr Nein wollte auch Wurst kaufen. „Wollen Sie auch Wurst kaufen?“, fragte der Kaufmann. „Nein“, sagte Herr Nein. „Dann kann ich Ihnen leider nichts verkaufen“, sagte der Kaufmann, und Herr Nein ging traurig nach Hause.

Zu Hause wollte Herr Nein seinen Hunger mit Kartoffeln stillen. Aber er warf die Schüssel mit den Kartoffeln zu Boden. Als er ein Glas Apfelsaft trinken wollte, zerbrach auch dieses. Statt sein Lieblingsbuch zu lesen, zerriss er es. Er wollte schlafen, doch schüttete er eine Wasserkanne aufs Bett. Immer tat Herr Nein das Gegenteil von dem, was er wollte. Und er war sehr traurig.

Eines Tages klopfte es an seine Tür, und eine Stimme fragte: „Ist Herr Nein zu Hause?“ „Nein“, sagte Herr Nein. Da öffnete sich die Tür, und ein schönes Mädchen trat herein.

Es sagte nichts zu Herrn Nein, sondern packte seinen Korb aus. Da waren Brot und Butter und Wurst und viele gute Sachen drin. Es deckte den Tisch, und sie setzten sich beide an den Tisch und aßen und tranken. Schließlich fragte das Mädchen Herrn Nein: „ Soll ich wiederkommen?“ Und da sagte Herr Nein „Ja“.

Auch Gottes Zuwendung zu uns ist eine Art Liebeserklärung.

Luther lädt uns ein, „Ja“ zu dieser Liebeserklärung zu sagen. So kann sich unser Wesen aus Selbstverkrümmung und Selbstbezogenheit lösen. Gott stellt sein “Ja“ unserem „Nein“ zu uns selbst entgegen. Gott kommt von sich aus auf uns zu, öffnet unsere Herzenstür und schenkt uns seine Gnade.

4. und letzter Punkt!

Gottes Geist, so heißt es in der 9. Strophe - will uns in der Wahrheit leiten.

Die Wahrheit heute hat andere Konsequenzen als in der Zeit Luthers. Die Wahrheit, dass Gott uns „ohn unser Verdienst und Würdigkeit“ - das ist ein Ausdruck Martin Luthers - dass er uns bedingungslos liebt, diese Wahrheit trennt uns nicht mehr von den katholischen Mitchristen, den „Papisten“ , wie man in der Reformationszeit gesagt hätte.

Die Wahrheit Gottes lädt uns vielmehr dazu ein, mit allen Christen - vor allem mit den Katholiken - in geschwisterlicher Verbundenheit so viel Gemeinschaft wie möglich zu praktizieren. Viele Familien sind heute katholisch und evangelisch geprägt - auch hier heute in der Kirche -!

Weil Christus der Herr der Kirche ist - und nicht wir selbst - müssen sich die Evangelischen nicht gebärden wie eine Partei oder wie ein Fußballverein, der immer eine Spitze gegen die Konkurrenten loslässt.

Nicht wir sind die Meister der Kirche - Christus ist der Meister -, so sagt es die 9. Strophe.

Und damit nehme ich das alte, sperrige, in seiner Zeit verhaftete Lutherlied als Wegweiser für einen fröhlichen Glauben heute.

„Halt dich an mich; es soll dir jetzt gelingen“, ermutigt uns Christus am Anfang der 7. Strophe.

Gelingen? Ist damit doch ein Sieg über andere gemeint?

Nein: im Munde Jesu bedeutet „gelingen“ nicht einfach das Gegenteil von Scheitern. Mit „Gelingen“ ist nicht der Erwerb einer olympischen Medaille gemeint, um die ja bald in Brasilien gekämpft wird. Trotz Scheitern, durchs Scheitern hindurch kann unser Leben gelingen. Vor allem aber: Singen sollen wir!

Ohne Gesang - wären wir verloren! So singen wir uns in die Hoffnung des Glaubens hinein.

Wir müssen uns noch einmal vor Augen halten: unser Lied war 1523 auf einem Flugblatt abgedruckt. Wer nicht lesen konnte, hat es auswendig gelernt. Vor allem aber: mit Leidenschaft wurde gesungen, weil mit dem Lied der Ursprung des Glaubens wieder entdeckt wurde: Gott ist nicht gegen uns! Gottes Vaterherz schlägt für uns! Christus steht auf unserer Seite als Helfer und Tröster.

Dass diese biblische Botschaft wieder zum Klingen kam, dafür bin ich den Reformatoren dankbar! 

Amen.

Konzert mit Pablo Miro in der Bodelschwinghkirche

Am Freitag, den 19. Januar 2018 gastiert der Gitarrist und Sänger Pablo Miró

mit seinem Vorrelease-Konzert "Sólo-Version" "Courage"

in der Bodelschwinghkirche, Voltmannstraße 265.
Das Konzert beginnt um 20.00 Uhr, Einlass und Abendkasse ab 19.30 Uhr.
Eintritt 12,00 €/ 10,00 € ermäßigt. Im Gemeindebüro sind Eintrittskarten im Vorverkauf für 10.00 € erhältlich.

Bibelwoche im DBZ

In der zweiten Januarwoche laden wir herzlich zur Bibelwoche 2018 mir Professor Rainer Kessler zum Thema: "Ethik des Alten Testamentes" ein nähere Informationen zu den einzelnen Abenden finden Sie hier und auf dem Flyer zur Bibelwoche 2018.  

Kunstausstellung im DBZ - Textiles von Wolfgang Stracke

Das Herstellen von Textilem ist dem Menschen seit altersher ein ursächliches Bedürfnis. Die Technik, einen Faden zu spinnen und zu einem Gewebe zu vereinen, ist uraltes Handwerk. Die Arbeiten von Wolfgang Stracke – es sind Antependien, Applikationsstickereien, Webereien und Patchworkarbeiten – erhalten ihren spezifischen Ausdruck durch die sensible Materialauswahl, durch den Kontrast der unterschiedlichen Webarten und durch das Nebeneinander der Materialfarben.

Während das gemalte Bild grundsätzlich illusionistischen Charakter hat, ist das textile Wandbild greifbar im Raum. Das Material eines textilen Wandbildes verlangt nach Sinnbedürfnis in sich selbst und nicht in seiner Illusion.

Die Ausstellung ist bis März in den Räumen der Ev. Dietrich-Bonhoeffer-Gemeinde zu sehen.

Öffnungszeiten: Mo. 10-12 Uhr, Mi. 11-13 Uhr, Do. 16-18 Uhr, Fr. 10-12 Uhr und So. nach dem Gottesdienst (11.30 Uhr).

Die Ausstellung wird am 19. November um 11.30 Uhr eröffnet.

Baustelle Homepage

Vor kurzem wurde die Software dieser Homepage überarbeitet. Dabei wurde der Datensatz der alten Homepage übernommen. Leider klappte das nicht fehlerlos. 

Daher ist auf vielen Seiten das Erscheinungsbild dringend überarbeitungsbedürftig. Untergliederungspunkte sind oftmals nicht mehr direkt auf der Seite erreichbar und müssen über das Menüband aufgerufen werden. Und vieles mehr.

Doch eine solche Überarbeitung neben der "normalen" Gemeindearbeit  braucht Zeit. Bitte haben Sie ein wenig Geduld, bis alles auf dieser Homepage wieder so aussieht, wie wir es gerne hätten. Vielen Dank.

Predigtreihe 2017 zu Martin Luther in der Matthäuskirche

In diesem Sommer gab es in der Matthäuskirche sonntags um 10.30 Uhr eine Predigtreihe über Martin Luther. Wie in den vergangenen Jahren finden Sie die gehaltenen Predigten hier: 

30.07. "Luther und die Bibel" Pfarrer Andreas Heitland

06.08. "Luther und die Frauen der Reformation" Pfarrer Ulrich Wehmann

13.08. "Luther und die Juden" Pfarrer Andreas Smidt-Schellong

20.08. "Luther und die 95 Thesen" Pfarrer Gerhard Sternberg

 

 

 

Ich bin so frei - Luthertheater in der Bodelschwinghkirche

Bibelwoche 2017: Gewalt in Gott? Über den Umgang mit heiligen Schriften.

Vom 4. bis 8. Januar fand unsere Bibelwoche 2017 statt. Nähere Informationen finden Sie  auf unserem Flyer und im Rückblick, die Predigt vom Abschlussgottesdienst der Bibelwoche finden sie hier.

Predigtreihe 2016 zu Liedern der Reformation

Mit Ausblick auf das „Jubiläum 500 Jahre Reformation“ haben wir in diesem Sommer  der wohl nachhaltigsten „Erfindung“ der Reformation unsere Predigtreihe gewidmet, dem Gemeindegesang.

Nähere Informationen,die Themen der einzelnen Gottesdienste und die Predigten finden Sie hier

Predigtreihe 2015 zu Dietrich Bonhoeffer

Die Predigten zu unserer Predigtreihe zu Dietrich Bonhoeffer finden Sie unter Gottesdienste, Predigtreihe 2015 Dietrich Bonhoeffer

Gründung der Umweltgruppe Grüner Hahn

Es werden noch Interessierte zur Mitarbeit gesucht. Nähere Informationen finden Sie unter dem Reiter "Gruppen - Umweltgruppe Grüner Hahn" oder durch Klick auf den grünen Hahn.

Predigtreihe 2014

Unter dem Titel "Die Zukunft ist sein Land" fand in den Sommerferien 2014 vom 20.7. bis 10.8. wieder eine Predigtreihe in der Matthäuskirche statt. Nähere Infos und die gehaltenen Predigten finden Sie hier.

Die Predigten unsere Predigtreihe 2013: Jona

Die Predigten unserer Predigtreihe zum Buch Jona finden Sie ab sofort  unter Gottesdienste: Predigtreihe 2013.  

Predigtreihe Psalmen 2012

Unter Gottesdienste / Predigtreihe Psalmen finden Sie die Predigten unserer Predigtreihe in den Sommerferien 2012.