Klagepsalm Psalm 73

Liebe Gemeinde!

Von manchen Kirchenliedern mit vielen Strophen singen wir meistens nur einige wenige Verse: Nämlich die bekanntesten und schönsten, die sich durchgesetzt haben und die am liebsten wiederholt werden. Und dann bekommen wir gar nicht mit, dass dem Lieddichter gerade die Strophen dazwischen wichtig waren!

Genauso ist es mit Psalm 73, unserem Predigttext für heute. Viele kennen nur die berühmten Schlussverse, die so schön eingehen. Kein Wunder: In der Lutherbibel sind sie fett gedruckt und fallen allein schon deshalb gleich ins Auge. Da haben Menschen aus früheren Generationen also eine Auswahl für uns getroffen, haben die Spreu vom Weizen getrennt, haben das vermeintlich Wichtige vom vermeintlich Unwichtigen aussortiert. Darum betrachten wir heute einmal den ganzen Psalm und werden merken, was da noch alles steht: Dass dieser Psalm ein Klagepsalm und nicht so schön glatt und geschmeidig ist. Sondern dass er sperrig und unbequem ist, selbst wenn er am Ende gut ausgeht – „gut“ im Sinne von „das Leben geht weiter, trotz aller Defizite, trotz aller Klage und allem Leiden an der Unerlöstheit der Welt.“  

Vorhin haben wir die Schlussverse aus Psalm 73 gebetet. 

Nehmen Sie jetzt bitte einmal das Blatt zur Hand, auf dem der ganze Psalm abgedruckt ist (siehe hinten in diesem Heft; dies ist mein „Werkstattpapier“, meine Unterstreichungen und Kreuz- und Querverweise mögen ein wenig zum Verständnis beitragen).

Die fett gedruckte Passage unten ab Vers 23 ist der Text, der im Gesangbuch steht. „Dennoch bleibe ich stets an dir, Gott; denn du hältst mich bei deiner rechten Hand, du leitest mich nach deinem Rat und nimmst mich am Ende mit Ehren an“ usw. 

Klar, das zählt zu den schönen Abschnitten, das hört jede/r gern. Die Herausgeber unseres Gesangbuchs haben vor allem solche „weichen“ Verse ausgewählt, das Sperrige ersparen sie uns. 

Doch das kommt dabei heraus: Dass dann wichtige Passagen eliminiert werden, wie z.B. die Aussage in Vers 27, die im Gesangbuch fehlt und hier auf dem Blatt nicht fett gedruckt ist: „Denn siehe, die von dir weichen, werden umkommen; du bringst um alle, die dir die Treue brechen.“ Das war den Gesangbuch-Redaktoren offenbar zu hart: Gott bringt alle Frevler um, die ihm die Treue brechen??? Diese dunkle Seite Gottes stört. Obwohl mit diesem „du bringst alle um, die dir die Treue brechen“ nur gemeint ist, dass Gott die Frevler um ihr böses, lästerliches Reden bringt, sie also zum Schweigen bringt, und nicht, dass er sie umbringt im Sinne von töten. 

Das sieht man aber erst, wenn wir die Verse 8 und 9 hinzuziehen: 

8 Sie (=die Frevler und Spötter) achten alles für nichts und reden böse, sie reden und lästern hoch her. 9 Was sie reden, das soll (angeblich) vom Himmel herab geredet sein…“, also von höchs-ter Instanz autorisiert sein und gelten. So hätten die Frevler es am liebsten, die ihren sicheren Platz im System innehaben, denen es gut geht, die vermutlich mit schönen Worten rücksichtslos ihre Macht beanspruchen und ihre Interessen durchsetzen. Aber Gott ist parteiisch für die Schwachen, die unter den Folgen dieses Redens leiden. Darum sollen die Frevler um ihr Reden gebracht und ihnen das Maul gestopft werden. 

Dies ist ein Beispiel für den Umgang mit Psalmen und mit biblischen Texten überhaupt: Unbequeme Stellen werden gerne ignoriert oder gleich ganz weggelassen. 

Es scheint so einfach und klar zu sein in diesem Psalm: Gott ist gut zu allen, die ihm vertrauen, darum tun wir gut daran, in seiner Nähe zu bleiben! Das ist die verkürzte Moral, die wir aus dem Anfang und dem Ende von Psalm 73 zusammenfassen könnten. Zweimal steht dieses „Dennoch“ wie ein Signalwort. In Vers 1 beginnt der Psalmbeter: „Gott ist dennoch Israels Trost für alle, die reinen Herzens sind.“ Obwohl es Leid und Plage gibt, die der Beter anschließend benennt, hält er an Gott fest. Und am Ende seiner Klage sagt er ab Vers 23 sinngemäß: Obwohl es das alles gibt, obwohl ich mir die Welt anders wünsche und ich sie mit meiner kleinen begrenzten menschlichen Kraft doch nur ein kleines bisschen verändern kann – wenn überhaupt – , „dennoch bleibe ich stets bei dir, denn du hältst mich bei meiner rechten Hand.“ 

Aus der Glaubensgeschichte seines jüdischen Volkes weiß der Psalmbeter: Ein gutes, glückendes Leben ohne Gott gibt es nicht. Menschen brauchen Gott als Gegenüber. Ohne seinen Segen gibt es kein soziales, kein menschliches, kein friedliches Zusammen-leben, keinen Schalom, keine Gerechtigkeit. 

Doch dann trifft der Beter auf Menschen, denen Gott völlig egal ist. Die wunderbar ohne Gott auskommen. Die das sogar öffent-lich sagen und denen es auch noch gut geht dabei! „Wie unge-recht! Das kann doch nicht wahr sein“ denkt sich der Psalmbeter. Gemessen an ihrem Erfolg kommt er zu dem Schluss: “Die muss Gott gesegnet haben. Anders ist ihr Glück nicht zu erklären.“ 

Das passt nicht in sein Weltbild und er beklagt sich bitterböse über das Glück der Gottlosen, in Vers 4 und weiter: 4 „Für sie gibt es keine Qualen, gesund und wohlgenährt ist ihr Leib. 5 Sie sind nicht in Mühsal wie sonst die Leute und werden nicht wie andere Menschen geplagt. 6 Darum prangen sie in Hoffart und hüllen sich in Frevel. 7 Sie brüsten sich wie ein fetter Bauch, sie tun, was ihnen einfällt.“ Hauptsache, es geschieht zum eigenen Vorteil. Die haben alles, was man sich zum Leben wünscht: Geld, Reichtum, Gesundheit und noch viel mehr… Denen fliegt das Glück einfach zu, kritisiert der Psalmbeter weiter. Die benehmen sich unsozial und egoistisch und trotzdem geht es ihnen bestens dabei. Und sie finden auch noch Anerkennung bei den vielen Leuten, die ihnen zuströmen und nachlaufen! Und: Gott lässt sie gewähren und scheint sie noch erfolgreicher zu machen!

Im Vergleich zu ihnen und ihrer Lebenseinstellung fühlt sich der Psalmbeter wie ein Verlierer. Wie kann Gott das zulassen?

„Sollte es denn umsonst sein, dass ich mein Herz rein hielt?“ fragt er (Vers 13); dass Gott mir etwas bedeutet und ich mich bemühe, seine Gebote zu beachten? Dass ich mich täglich plage und nur Spott und Hohn ernte für meine Naivität? Gehöre ich überhaupt noch zu ihm?? 

Natürlich weiß er, dass man ein glückliches Leben nicht fordern oder gar einklagen kann. Trotzdem kann er diese Spannung nicht nachvollziehen zwischen dem, was er sieht und erlebt auf der einen Seite und dem, was er sich erhofft auf der anderen Seite. Er leidet an seinem eigenen Ergehen und dass auch viele andere davon betroffen sind – und überhaupt leidet er an der ganzen Ungerechtigkeit dieser Zustände. Soll das etwa die Gerechtigkeit sein, die vor Gott gilt?

Seine Klage gipfelt in dem steilen Satz, dass er sich wie ein Narr fühlt und wie ein schlecht behandeltes Tier (Vers 22). 

In seiner Verbitterung kommt ihm ein Gedanke: 

„Wie wäre es, wenn ich es so mache wie die Gottesverächter? Dann ginge es mir gut. Dann wäre alles einfacher und besser!?“ Doch sofort wendet er ein: Nein, das ist keine Lösung! Vers 15: Denn dann würde ich Gott verleugnen, dann würde ich die Geschichte mit seinem Volk missachten: Dass er einen Bund mit ihnen geschlossen und ewige Treue versprochen hat.

Die Klage des Psalmbeters ist völlig berechtigt. Nicht nur in biblischer Zeit, sondern auch heute stellen wir fest, wie unverdient gut es einer Minderheit von Menschen geht und wie abgehängt und weit entfernt davon die Vielen sich fühlen. Wie ungerecht geht es zu in der Welt, dass sich die Schere zwischen Armen und Reichen immer weiter öffnet! 

Und zugleich geschieht noch dieses andere:

Während der Psalmbeter solche Gedanken hegt, merkt er: Es macht ihn neidisch und aggressiv, dass es den Gottesverächtern so gut ergeht. Er ist ganz fixiert auf sie und auf deren Glück. In seiner detaillierten Beschreibung ist er ganz beschäftigt damit, wie gut es denen geht und was „die“ alles haben. Der Neid bewirkt, dass er vor allem auf sie schaut und dabei den Kontakt zu sich selber verliert.  

In seiner Ohnmacht und Verbitterung sucht er die Nähe zu Gott und geht in den Tempel, ins Heiligtum Gottes (V 17). Er wünscht sich, Gott selber möge eingreifen und dem bösen Treiben ein Ende bereiten. Er lauert förmlich auf die Erfüllung seiner   Rachegedanken: „18 Ja, du (sc. Gott) stellst sie auf schlüpfrigen Grund und stürzest sie zu Boden. 19 Wie werden sie so plötzlich zunichte! Sie gehen unter und nehmen ein Ende mit Schrecken.

20 Wie ein Traum verschmäht wird, wenn man erwacht, so verschmähst du, Herr, ihr Bild, wenn du dich erhebst.“

Und dann folgt ab Vers 23 die sogenannte „gewendete Klage“, die in vielen Psalmen begegnet. Jene Nahtstelle, wo die Klage des Psalmbeters/der Psalmbeterin – meistens als Polemik gegen die Feinde – in einem Lob oder Bekenntnis mündet. In unserem Psalm 73 lautet das Bekenntnis: „Dennoch bleibe ich stets an dir, Gott, denn du hältst mich bei meiner rechten Hand.“ 

Hier ist der Psalmbeter wieder bei sich selber. Glücklicherweise hat er noch die Energie, seinen Mund aufzutun und darüber zu klagen, was er erleidet und wie er leidet. Er verschafft sich Luft, indem er ausspricht, was ihm schwer auf dem Herzen liegt; indem er herausschreit, was ihm auf den Nägeln brennt. 

Gottes Antwort ist bemerkenswert. Er kommt nicht mit einem göttlichen Wort von oben herab zu Hilfe, sondern durch seine Hand. „Du hältst mich bei meiner rechten Hand“ bekennt der Psalmbeter. Das tröstet ihn. 

Der sinnlich-symbolische Kontakt zweier Hände ist ein Zeichen für die Nähe Gottes, die dem Notleidenden seine Sprache zurückgibt. Welch ein Segen, dass er nicht verstummt ist, sondern seinen Mund öffnet! Wenn ich nur dich habe, wenn ich nur deine Hand ergreife, so frage ich nichts nach Himmel und Erde. Dann weiß ich, dass ich bei Gott aufgehoben und geborgen bin und dass er mich nicht vergisst. Dann weiß ich, dass er nicht nur meine Hand ergreift, sondern mich am Ende in seine Arme schließen und in Ehren annehmen wird. Weil: „Du leitest mich nach deinem Rat und nimmst mich am Ende in Ehren an“ (V 24). 

„Du hältst mich bei meiner rechten Hand“: 

Liebe Gemeinde, in den Psalmen sind solche Formulierungen und Bekenntnisse Bilder. Hierin spiegelt sich das Ringen um Antworten und die Suche nach Auswegen und Lösungen. Sie sind Versuche, die Missstände zu benennen, ihnen einen Namen zu geben, sie dadurch „greifbar“ und das Elend erträglicher zu machen. 

Und zugleich idealisieren solche Formulierungen und Bekenntnisse die Wirklichkeit. Denn die Not ist dadurch nicht auf einmal aus der Welt geschafft. Das wusste der Psalmbeter auch! Nein, die Welt ist dadurch nicht im Handumdrehen heile und in Ordnung! Die Spannung bleibt und lässt sich nicht so leicht auflösen. Der Psalmbeter vertraut es Gott an, was er allein nicht lösen kann. Seine Klage ist Widerstand gegen alles erlittene Unrecht, mit dem er sich nicht abfindet. Durch seine Klage lässt er los, lässt er heraus, was ihn bedrückt und umtreibt. Möge es ihm Erleichterung verschafft haben! 

Diesen Zweck erfüllt seine Klage. Sie ist ein erster Schritt auf dem Weg zur „gewendeten Klage“. So behält die Hoffnung, dass sich die Verhältnisse tatsächlich ändern, den längeren Atmen. 

Liebe Gemeinde, wir brauchen solche Bekenntnisse: Dass Gott parteiisch ist und auf der Seite der Schwachen. Dass das Leben an Gottes Hand weitergeht – trotz mancher Defizite, trotz der Ungerechtigkeit und trotz des Leidens an der Unerlöstheit der Welt. 

Wie gut, dass wir die Psalmen haben. Als Trostquelle und als Sprachrohr.

Amen. 

Konzert mit Pablo Miro in der Bodelschwinghkirche

Am Freitag, den 19. Januar 2018 gastiert der Gitarrist und Sänger Pablo Miró

mit seinem Vorrelease-Konzert "Sólo-Version" "Courage"

in der Bodelschwinghkirche, Voltmannstraße 265.
Das Konzert beginnt um 20.00 Uhr, Einlass und Abendkasse ab 19.30 Uhr.
Eintritt 12,00 €/ 10,00 € ermäßigt. Im Gemeindebüro sind Eintrittskarten im Vorverkauf für 10.00 € erhältlich.

Bibelwoche im DBZ

In der zweiten Januarwoche laden wir herzlich zur Bibelwoche 2018 mir Professor Rainer Kessler zum Thema: "Ethik des Alten Testamentes" ein nähere Informationen zu den einzelnen Abenden finden Sie hier und auf dem Flyer zur Bibelwoche 2018.  

Kunstausstellung im DBZ - Textiles von Wolfgang Stracke

Das Herstellen von Textilem ist dem Menschen seit altersher ein ursächliches Bedürfnis. Die Technik, einen Faden zu spinnen und zu einem Gewebe zu vereinen, ist uraltes Handwerk. Die Arbeiten von Wolfgang Stracke – es sind Antependien, Applikationsstickereien, Webereien und Patchworkarbeiten – erhalten ihren spezifischen Ausdruck durch die sensible Materialauswahl, durch den Kontrast der unterschiedlichen Webarten und durch das Nebeneinander der Materialfarben.

Während das gemalte Bild grundsätzlich illusionistischen Charakter hat, ist das textile Wandbild greifbar im Raum. Das Material eines textilen Wandbildes verlangt nach Sinnbedürfnis in sich selbst und nicht in seiner Illusion.

Die Ausstellung ist bis März in den Räumen der Ev. Dietrich-Bonhoeffer-Gemeinde zu sehen.

Öffnungszeiten: Mo. 10-12 Uhr, Mi. 11-13 Uhr, Do. 16-18 Uhr, Fr. 10-12 Uhr und So. nach dem Gottesdienst (11.30 Uhr).

Die Ausstellung wird am 19. November um 11.30 Uhr eröffnet.

Baustelle Homepage

Vor kurzem wurde die Software dieser Homepage überarbeitet. Dabei wurde der Datensatz der alten Homepage übernommen. Leider klappte das nicht fehlerlos. 

Daher ist auf vielen Seiten das Erscheinungsbild dringend überarbeitungsbedürftig. Untergliederungspunkte sind oftmals nicht mehr direkt auf der Seite erreichbar und müssen über das Menüband aufgerufen werden. Und vieles mehr.

Doch eine solche Überarbeitung neben der "normalen" Gemeindearbeit  braucht Zeit. Bitte haben Sie ein wenig Geduld, bis alles auf dieser Homepage wieder so aussieht, wie wir es gerne hätten. Vielen Dank.

Predigtreihe 2017 zu Martin Luther in der Matthäuskirche

In diesem Sommer gab es in der Matthäuskirche sonntags um 10.30 Uhr eine Predigtreihe über Martin Luther. Wie in den vergangenen Jahren finden Sie die gehaltenen Predigten hier: 

30.07. "Luther und die Bibel" Pfarrer Andreas Heitland

06.08. "Luther und die Frauen der Reformation" Pfarrer Ulrich Wehmann

13.08. "Luther und die Juden" Pfarrer Andreas Smidt-Schellong

20.08. "Luther und die 95 Thesen" Pfarrer Gerhard Sternberg

 

 

 

Ich bin so frei - Luthertheater in der Bodelschwinghkirche

Bibelwoche 2017: Gewalt in Gott? Über den Umgang mit heiligen Schriften.

Vom 4. bis 8. Januar fand unsere Bibelwoche 2017 statt. Nähere Informationen finden Sie  auf unserem Flyer und im Rückblick, die Predigt vom Abschlussgottesdienst der Bibelwoche finden sie hier.

Predigtreihe 2016 zu Liedern der Reformation

Mit Ausblick auf das „Jubiläum 500 Jahre Reformation“ haben wir in diesem Sommer  der wohl nachhaltigsten „Erfindung“ der Reformation unsere Predigtreihe gewidmet, dem Gemeindegesang.

Nähere Informationen,die Themen der einzelnen Gottesdienste und die Predigten finden Sie hier

Predigtreihe 2015 zu Dietrich Bonhoeffer

Die Predigten zu unserer Predigtreihe zu Dietrich Bonhoeffer finden Sie unter Gottesdienste, Predigtreihe 2015 Dietrich Bonhoeffer

Gründung der Umweltgruppe Grüner Hahn

Es werden noch Interessierte zur Mitarbeit gesucht. Nähere Informationen finden Sie unter dem Reiter "Gruppen - Umweltgruppe Grüner Hahn" oder durch Klick auf den grünen Hahn.

Predigtreihe 2014

Unter dem Titel "Die Zukunft ist sein Land" fand in den Sommerferien 2014 vom 20.7. bis 10.8. wieder eine Predigtreihe in der Matthäuskirche statt. Nähere Infos und die gehaltenen Predigten finden Sie hier.

Die Predigten unsere Predigtreihe 2013: Jona

Die Predigten unserer Predigtreihe zum Buch Jona finden Sie ab sofort  unter Gottesdienste: Predigtreihe 2013.  

Predigtreihe Psalmen 2012

Unter Gottesdienste / Predigtreihe Psalmen finden Sie die Predigten unserer Predigtreihe in den Sommerferien 2012.